16. Dezember – Phänologie

16. Dezember 2014 | von Eva in Wein-Adventskalender von A-Z

Es gibt ja Winzer, die das Jahr 2014 als eine der schwierigsten Ernten ihres Berufslebens bezeichnen. Wenn das tatsächlich so ist, dann kann es in Zukunft ja nur noch besser werden…
Natürlich was die Erntezeit auch für uns anstrengend, aber das wäre sie in jedem Fall gewesen, denn es war ja unsere erste Ernte und wir waren voller Anspannung und haben fast Tag und Nacht gearbeitet, damit nur alles bestmöglich geschieht. Besser also, mit einer schwierigen Ernte anfangen, dann kann es nur besser und einfacher werden, zumal ja mit jedem Jahr mehr Erfahrung und Routine und Selbstsicherheit dazu kommen wird. Der liebe Gott hat also auch das ganz prima für uns geregelt, zumal wir am Ende ja auch eine sehr gute Menge und sehr gute Qualitäten ernten konnten. Und diese haben wir dann so ausgebaut, wie Gott in hat wachsen lassen…

In der Phänologie wird der Zusammenhang zwischen dem Klima und der damit verbundenen Entwicklung der Rebe im Jahresverlauf beschrieben und bedacht. Alles steht in einem inneren Zusammenhang.

Der Advent braucht ein Klima, in dem wir noch wachsen und uns erneuern können. Das, was uns im Jahresverlauf geprägt hat, was uns gelungen ist oder was wir nicht so gut können, alles wird uns auch im Advent begleiten.

Es gibt vielfältige Zusammenhänge, die unser Leben gestalten und einmalig machen. Das gilt für alles Gute, aber auch für das, was uns das Leben schwer macht. Nichts davon wird magisch während der Adventszeit verändert. Wer für sich kein Klima der Ruhe im März herstellen kann, der wird es im Dezember vielleicht noch schwerer schaffen. Wir sind im Advent die gleichen Menschen, die wir im November waren, auch wenn uns diese Zeit verändern kann und darf. Dabei dürfen wir uns nicht überfordern.

HEUTE versuche ich, eine Überforderung zu vermeiden. Dafür muss ich mich von den Erwartungen und Ansprüchen der anderen etwas lösen und darf mich nicht aus den Augen verlieren.

You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 You can leave a response, or trackback.

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

, or