Der Wein-Adventskalender von A-Z

20. November 2014 | von Eva in Persönliches | Wein-Adventskalender von A-Z

Bitte auf das Foto klicken und lesen um was es hier geht.

 

Es wird ihn geben! den gedruckten Kalender! eine Exklusivausgabe für uns, unsere Freunde und die Freunde unseres Weinguts! Ich hatte ja schon fast nicht mehr zu hoffen gewagt, dass es zeitlich noch reicht, aber heute konnte ich die Dateien an die Druckerei senden, die bis nächsten Mittwoch die 26 Karten gedruckt haben wird!

Aber nun von Anfang an: Seit 2011 versende ich, an eine immer größer werdende Fangemeinde, per Email und Facebook einen täglichen Impuls zur Adventszeit. Die Idee kam mir nach dem Kauf des Anti-Stress-Adventskalenders des Verlags Neue Stadt aus München. Das kleine Büchlein, das ich auf dem sehr beschaulichen und zugleich beeindruckenden Weihnachtsmarkt in der Gemeinde Gnadenthal in Hessen erwarb, wollte ich in meiner Handtasche behalten und entweder selbst lesen, oder der ersten Person schenken, die sich über die streßige Adventszeit beklagen würde. Der Kalender blieb nicht lange in meiner Handtasche, aber da ich ihn mir auch selbst zu Gemüte führen wollte, entschied ich, die einzelnen Seiten einzuscannen und ihn der gestreßten Freundin und anderen vom Advent gestreßten Leuten per Mail zu senden.

Das war 2011. In diesem Jahr hatte ich mir vorgenommen, den Advent, mit allem was in unseren Breitengraden dazugehört (Weihnachtsmärkte, Konzerte, Gottesdienste) in vollen Zügen zu erleben, denn ich war im Jahr davor in der Adventszeit in Israel um das Land von Nord nach Süd zu erwandern. Dort habe ich zwar auch eine sehr intensive Zeit erlebt, jedoch war vom Advent in diesem Vielvölker- und Religionenstaat, in dem man als Christ zu der Minderheit gehört, nur sehr wenig zu spüren. Und auch die Heilige Nacht in Betlehem war viel weniger romantisch als man es sich naiverweise vorstellt. Und 2010 war der Dezember mit richtig viel Schnee in Deutschland. Und ich liebe Schnee! Da hab ich richtig was verpaßt, bis ich Mitte Januar zurück kam.

Das war also der Beginn, meines Adventskalender Brauchs, der mich in täglichem Kontakt mit meinen Freunden brachte, die auch fast alle hin und wieder auf eine Mail reagierten.

Im zweiten Jahr, mußte ich den Kalender schon nicht mehr selbst einscannen, sondern Herr Liesenfeld vom Verlag überlies mir, als Danke für meine Werbung, die Einzelseiten als PDF. 2013 schrieben die Autoren Markus und Kerstin Leitschuh dann schon einen speziellen Wein-Adventskalender für mich und meine „Gemeinde“. Mit meinem Einstieg in das eigene Weingut hatte ich schließlich die Idee, eine gedruckte Weingutsversion des Kalenders zu veranlassen und die Autoren waren auch sofort mit dabei und schrieben das Wein-Advents A-Z.

Neben all den neuen Herausforderungen als „Jungwinzerin“ war es dann gar nicht so einfach, Partner zu finden, die mir helfen würden das Projekt in einigemaßen vernünftigen Rahmen zu finanzieren. Hier lief mir im September förmlich Jürgen Maurer über den Weg, der die Idee spontan sehr gut fand und sich bereit erklärte das Layout des Kalenders zu gestalten. Da ich entschieden hatte, den Kalender auf einzelne Karten drucken zu lassen, die man an einem Band der Reihe nach aufhängen kann, hieß das 28 x 2 Seiten zu bearbeiten und das sozusagen als Privatvergnügen ganz „nebenher“. Das war sich Jürgen Maurer sicher nicht ganz bewußt, als er mir seine Zusage gab, aber ich hoffe er wird die Mühe nicht bereuen.

Dann mußte ich noch die – mehr oder weniger zu den A-Z Begriffen passenden – 26 Fotomotive finden. Dank Hermann Heibel dem Pressefotografen aus Hattenheim, verfügt das Weingut über einen recht guten Fundus, aber ohne Ralf Kaiser, der auch einen halben Tag in seinen Archiven gesucht hat, wären zig Seiten nur halb so perfekt bestückt, als es nun das Endergebnis zeigt. Gerhard Becker, der Mann unserer Mitarbeiterin und Lehrer von Beruf, war der ideale Lektor, und eigentlich dürfte kein Kommafehler mehr in den Texten sein.

Wenn die ein oder andere Seite vielleicht noch ein bisschen in der Assoziation von Wein  – Advent – Foto „knirscht“, so mag das daran liegen, dass alle Beteiligten unter größtem Zeitdruck und ehrenamtlich gearbeitet haben. Da muss man einfach mal mit dem zufrieden sein, was da ist und aufhören Perfektionist zu sein – selbst ich….

Und so bin ich heute, nach dem o.k. der Druckerei Münster, die mir einen Sonderpreis eingeräumt hat, voll und ganz zufrieden und freue mich auf die Reaktionen der hoffentlich zahlreichen „Kunden“…

Den Kalender verkaufe ich nämlich zu 12 Euro zzgl. 5 Euro Versandkosten und nehme gerne ab sofort Bestellungen per Mail zur Auslieferung bis zum 1. Dezember entgegen.

Mindestens 5 Euro meiner Einnahmen – und bei gutem Verkauf alle Einnahmen nach Deckung der Selbstkosten – werde ich an den Verein „Wine Saves Life“ spenden, denn ich bin bereit für mein Adventsvergügen Geld auszugeben, aber verdienen will ich wahrlich nichts daran…

Und natürlich werde ich die Tagesimpulse auch weiterhin per Mail und Facebook weitergeben, denn schließlich ist das das Schönste für mich – nach dieser streßigen Vorbereitung 🙂 : Die täglichen 10 Minuten in denen ich mir die Impulse für den nächsten Tag zu Gemüte führe, bevor ich sie an meine „Gemeinde“ weiterleite.

Darauf freue ich mich schon sehr!

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